wh-wf-team2_KopieIm ersten Wettkampf für das 2. Männer-Team von W+F sicherten sich die vier Athleten Martijn Keijsers (Platz 1), Christian Hölter (Platz 5), Kai Hesterwerth (Platz 15) und Patrick Hoffmann (Platz 20) mit einer Top Teamleistung den Tagessieg in der Verbandsliga, u.z. mit großen Vorsprung (Platzziffer 41) vor dem RC Sorpesee (74). Dabei glänzte besonders Martijn mit einer sehr starken Leistung und sicherte sich den ersten Platz in 2:00:13 und war damit auch schneller als der Sieger des Einzelstarts über die olympische Distanz.

Mit einer starken Schwimmleistung legten Martijn, Christian und Kai den Grundstein für den Tagessieg. Alle drei stiegen nach einer reinen Schwimmzeit von knapp unter 14 Minuten aus der Schwimmoper am Paderborner Maspernplatz. Patrick konnte sich nach einem soliden Schwimmen auf die Verfolgung machen. Beim Radfahren konnten die vier W + F` ler ihre Gedächtnis- und Additionsfähigkeiten beweisen, da es 8 Runden a 5 km zu fahren galt. Nach starken Radleistungen aller vier Triathleten ging es auf die vier Laufrunden durch die Innenstadt, wobei in jeder Laufrunde noch ein kleiner Rythmusbrecher für die Athleten auf dem Programm stand. In den 2,5km langen Rundkurs wurden von den Organisatoren des Paderborner Triathlons eine Wendeltreppe eingebaut. Diese bracht die Oberschenkel nochmal ins „Schwitzen“.

Alle vier Athleten waren im Ziel zufrieden und feierten mit den Teams RC Sorpesee (Platz 2) und DLC Ahlen (Platz 3) den Sieg der Teamwertung auf dem Podium. Nächster Start ist der Saerbecker Triathlon in der besetzung Kai Hesterwerth, Patrick Hoffmann, Christian Gems + Christian Hölter. Für den Einzelstart sind hier noch einige Plätze frei unter www.wasser-freizeit.de

Ironman_Lanzarote_WF_Hinske_SiteAm letzten Samstag nahm Bert Hinske zum vierten  Mal in Folge am Ironman Lanzarote teil. Dieses Jahr versuchten sich 1500 Starter aus aller Welt auf der härtesten Strecke aller Ironman-Rennen. Die Athleten mussten 3,8 km im Atlantik schwimmen, 180 km Rad fahren und die 42,2 km eines Marathons laufen.

Punkt sieben Uhr am Samstagmorgen fiel der Startschuss, und beim Massenstart drängten 1500 Sportler in die erste von zwei Schwimmrunden. Wie jedes Jahr stand Bert in der ersten Startreihe, um sich durch einen schnellen Sprint von der Meute abzusetzen. Das umfangreiche Schwimmtraining der letzten Wochen zeigte hier Wirkung. Auch wie jedes Jahr war auch dieses Mal das Schwimmen ein einziges Hauen und Stechen. Trotzdem stieg Bert nach 56 Minuten aus dem Atlantik, um als 121. auf sein Rad zu steigen. Jetzt ging es auf die 180 km lange Radstrecke, die mit mehr als 2600 Höhenmetern alle Kraft der Athleten forderte. Windige Passagen und steile Anstiege finden sich auf dem Rundkurs über die komplette Insel. Dieses Jahr war der Wind besonders stark und böig, wodurch viele Athleten stürzten. Es gab keinen Moment während des Radsplits, in dem man sich erholen konnte. Vor allem in den schnellen Abfahrten machten die starken Böen das Radfahren zu einem äußerst gefährlichen Sport. Trotz dieser widrigen Bedingungen konnte Bert bis auf den 88. Platz nach vorne fahren. Besonders in den steilen Anstiegen machte Bert Druck und arbeitete sich nach vorne. Nach 5:43 Stunden war der Radteil für ihn beendet, und es ging auf die Marathonstrecke. Hier wurden drei Runden entlang der Promenade von Puerto del Carmen bis zum Flughafen in Arrecife gelaufen. Jetzt machte sich der vielleicht zu harte Einsatz auf der Radstrecke bemerkbar. Es waren harte Kilometer in der sengenden Mittagssonne auf Lanzarote. Eine Marathonzeit von 3:40 Stunden war das Äußerste an diesem extremen Tag. Es war nicht seine schnellste Zeit auf Lanzarote, aber es war bis jetzt auch das härteste Rennen, meint Bert. Mit einer Zeit von 10:35 Stunden und Platz 117 von 1500 Starten war der anstrengende Ironman beendet. Dies bedeutete den 17. Platz in der Alterklasse M40. Hier waren schon allein mehr als 300 Athleten am Start.

Zurück in Südlohn hat sich Bert schon für den Ironman 2012 auf der Kanareninsel angemeldet. Es scheint doch Spaß zu machen!

Sophie_Krefeld_SR_20111Am Sonntag sorgte die Jüngste aller von W+F teilnehmenden Jugendlichen im NRW- Nachwuchscup für das beste Ergebnis: Sophie Bartsch wurde im Krefelder Badezentrum Vize-Meisterin der Schülerinnen A im Swim & Run über die Distanzen 400 m Schwimmen und 2,5 km laufen. Hierfür benötigte sie eine Zeit von 17:50 min.

Ähnlich erfolgreich verlief das gesamte Wochenende für Lisa Hülsmann, die in Krefeld bei der weiblichen Jugend B die gleiche Strecke wie Sophie in einer Zeit von 15:57 min absolvierte und damit den dritten Platz erreichte.

Bereit am Vortag startete sie beim Deutschlandcup im Triathlon in Halle an der Saale und konnte sich dort für die Deutschen Meisterschaft in Braunschweig qualifizieren.

Für ein hervorragendes Mannschaftsergebnis sorgten zudem Zwillingsschwester Anna mit dem sechsten Platz in einer Zeit von 16:39 min, Ronja Reinhardt als Neunte in einer Zeit von 17:32 min, Hannah Pösentrup als Elfte in der in der Zeit von 17:55 min und Frauke Strakeljahn als 19. in einer Zeit von 18:47 min.

Wie bereits in Hullern reichte dieses tolle Ergebnis zum ersten Platz in der Mannschaftswertung.

Bei der männlichen Jugend B gingen drei Starter von W+F an den Start.

Julian Rauss erreichte hierbei als Siebter das Ziel in einer Zeit von 15:58 min, dicht gefolgt von André Poloczek, der in einer Zeit von 16:01 min den achten Rang erreichte. Philipp Slueter belegte in einer Zeit von 17:27 min den 25. Platz.

Bei den männlichen Schülern B wurde ebenfalls die NRW- Meisterschaft ausgetragen. Dabei landete Luca Hülsmann in einer Zeit von 8:57 min über 200 m Schwimmen und 1000 m Laufen auf einem guten sechsten Platz.

Trainer Robert Hupka war mit der Leistung des gesamten Teams zufrieden, vermerke sich allerdings einige Punkte, die im Training verbessert werden müssen.

Gtersloh_Triathlon_WF_M3Am Sonntag  startete das Team Männer 3 beim 9. Dalkeman Triathlon in Gütersloh. Über die Kurzdistanz (1/40/10) gingen beim ersten Ligawettkampf der Landesliga Nord Thomas Weers, Sebastian Mitschker, Peter von Dewitz-Krebs und Rainer Buddendick an den Start.

Trotz guter Zeiten der vier Triathleten kam das Team nur auf den 14. Gesamtplatz. Gegenüber dem letzten Jahr war das Niveau in der Landesliga Nord sehr hoch.

Thomas überzeugte mit einer starken Leistung auf dem Rad, für die 38,5 km benötigte er 1:00:33 Std.  (Gesamtzeit 2:01:27 Std.). Sebastian hatte Mühe, beim Schwimmen den Anschluss zu finden. Auf dem Rad und auf der Laufstrecke (37:43 Min.) konnte er dann aber wieder viel Boden gut machen und kam nach 2:03:17 Std. ins Ziel. Zufrieden zeigte sich Peter mit seiner Leistung (2:07:45 Std.). Intensives Training vom Vortag machte ihm beim Wettkampf allerdings ein wenig zu schaffen. Für Rainer war Gütersloh der erste Start auf der Kurzdistanz und für W+F in der Liga. Mit einer Zeit von 2:12:30 Std. war er rundum zufrieden.

Der nächste Start der Landesliga Nord ist am 26. Juni beim Triathlon in Steinbeck.

wf-teamF_kleinVor vier Jahren gab es etwas Neues bei den Triathleten von W+F Münster, ein Frauenteam wurde gegründet, just for fun, also nur so zum Vergnügen und zum Austoben und Ausprobieren,  hieß es damals. Doch mit der Zeit wurden es immer mehr Frauen, und mittlerweile sind es rund 20 Triathletinnen unterschiedlichen Niveaus, die sich im Schwimm- undTriathlonverein in Münsters Osten tummeln. Und alle, die Lust auf Teamwettkämpfe haben, starten in der Regionalliga für W+F Münster, und die, die dort etwas ambitionierter oder eher „schneller“ ans Werk gehen, bilden ab dieser Saison Team F1, die, die den Triathlonsport weiterhin als eher lockeres Vergnügen sehen, Team F2.

Das macht auch Sinn, so Triathlonchef Wilfried Hiegemann: "Wir möchten beiden Gruppen eine Plattform bieten, auch denen, die eventuell mehr wollen, mehr trainieren und eben auch in Zukunft in einer anderen Liga starten möchten.“ Dies wird den Frauen 2011 bei W+F geboten, neben einem qualifizierten Schwimmtraining mit einem Trainer, einem Trainingslager im Sauerland, regelmäßigen Radausfahrten und mit Dirk Uphoff und Achim Belting auch zwei neuen Triathlon-C-Trainern.

Teamchefin Birgitt Kleimann geht die Saison relativ entspannt an, denn da beide Teams jetzt zunächst in der Regionalliga starten und W+F immer mit sechs Frauen zu den Wettkämpfen fährt, ist es relativ einfach, beide Team entsprechend zu besetzen, obwohl mit Kirsten Rickfelder, Ilona Motl und Katrin Vornholt bereits drei fest eingeplante Triathletinnen 2011 komplett ausfallen. Kleimann: “Das ist natürlich bitter für uns, zumal alle drei Leistungsträgerinnen waren!“ Mit über zehn neuen Triathletinnen, die aus den Niederlanden, Warendorf, Bielefeld, Telgte, Burscheid und Enningerloh zu W+F gestoßen sind, mausert sich die W+F-Triathlon-Abteilung immer mehr zu einem Auffangbecken für Triathletinnen, die unter guten Bedingungen und in aufgeschlossener und professioneller Umgebung ihrem ausdauernden Sport nachgehen.